Hochzeitsfotografie 

Photo-Buster 

Menü 

Kleine Hamburger Fototour 

 

Endlich habe ich es auch mal zum fotografieren nach Hamburg geschafft.

Alle hier gezeigten Bilder wurden mit einer Olympus em5 MK II sowie dem Olympus 12-40 2.8mm + 75mm 1.8

& Samyang 7.5mm 3.5 + Stativ (wenn nötig). Als Stativ hatte ich nur das kleine Reisestativ dabei: Rollei Compact Traveler No. 1.

Das Ganze wurde problemlos in einem Fotorucksack transportiert: Jack Wolfskin PhotoPack Pro.

 

Da wir quasi nur auf der Durchreise waren, blieben leider nur zwei Tage Zeit für Foto-Sightseeing. Natürlich eng getaktet, da man bekanntlich die schönsten Bilder während der blauen Stunde machen kann = Fotorouten gut planen, damit man an den zwei Abenden auch etwas mitnehmen kann :D Da wir bereits Nachmittags vor Ort waren, haben wir nur unsere Klamotten im Hotel abgeladen und waren danach noch etwas in den Hamburger Shoppingmeilen unterwegs. Mir ist direkt die Hochbahn aufgefallen, welche natürlich sofort festgehalten werden musste...genauso wie das Chilehaus mit seinen Innenhöfen.

Website erstellt von: Mario Tunk  

Internet: www.Photo-Buster.de  

Mail: Anfrage@Photo-Buster.de  

Tel: 0170 / 38 58 385 

Ein Hinweis an alle die ebenfalls nach Hamburg fahren: Sofern man seinen eigenen Zeitplan hat und nicht auf die Fähren warten möchte, benötigt man gute 20min (und 18km) mit dem Auto um z.B. auf die Gegenüberliegende Seite der Elbphilharmonie zu kommen.

 

Ich selbst habe besagte Elbphilharmonie schon des öfteren in den Nachrichten gesehen, war dann aber doch überrascht wie groß das ganze Gebäude ist. Leider konnte ich nicht genau "das" Bild machen was mir vorschwebte, da zwar die Landungsbrücken an sich stabil im Wasser stehen, die darunter liegende Stege "schwimmen" aber alle durch die Bank weg. Damit hätte es bei Langzeitbelichtungen nur fiese Verwackler gegeben, womit ich quer durch die Gitterstreben der Landungsbrücke fotografieren musste. Im Nachhinein aber gar nicht die schlechteste Idee, da es so noch zwei der vielen Touri-Dampfer im Vordergrund aufs Bild geschafft haben.

 

Danach ging es auf besagte Autotour, um das Gebäude auch noch einmal längs von der anderen Elbseite fotografisch festzuhalten, bevor die Dunkelheit mir einen Strich durch die Rechnung macht ....

Kurz darauf ging es in die berühmte Hamburger Speicherstadt (natürlich wieder 20min Autofahrt ^^) ...... da habe ich auch gar nicht so viele Bilder gemacht - das Touristenmotiv Nummer 1 konnte da aber definitiv nicht fehlen - das rückwärtige Ansicht des Wasserschlosses welches die meisten (zumindest von Bildern) kennen dürften. Es war dort leider schon ziemlich dunkel womit das "blaue Stunde Bild" gerade so noch geklappt hat. Neben uns haben sich noch zwei weitere gut gelaunte Fotografen auf die kleine Brücke verirrt. Anbei eines von zwei Bildern welches bereits als entwickeltes Poster bei mir an die Fotowand geschafft hat.

...nach diesem erfolgreichen Abendprogramm ging es zurück ins Hotel um die Akkus der Cams und unsere wieder aufzuladen.

Tag 2 begann mit einem guten Frühstück im Hotel und jeder Menge Kaffee. Da ich unbedingt noch ein paar Bilder vom Containerhafen machen wollte ging es den Vormittag erstmal auf Erkundungstour - wo / was und um welche Uhrzeit komme ich wieder um das ganze im rechten Licht zu haben.

 

Gelandet sind wir dann im Hamburger Westen, genauer auf dem Waltershofer Damm. Leider hat uns das Hamburger Wetter am Tag erstmal einen schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war kalt, windig und es regnete immer wieder etwas. Für mich war aber da schon klar: Wenn das Wetter heute Abend mitspielt bin ich genau wieder hier.... ein toller Spot bei welchem man die gigantischen Dimensionen der ganzen Containerschiffe hautnah miterleben kann.

Aufgrund des Wetters war etwas Umplanung nötig. Da bei mir auch noch der alte Elbtunnel auf dem Programm stand, sind wir auch noch dort hin. Leider sind da Nachmittags so viele Menschen unterwegs das ich auch hier erst später nochmal vorbei kommen wollte - wenn der Tunnel etwas leerer ist. Ich hatte bereits zu Hause zwei Tickets zwischen 20-21Uhr für das das Elbphilharmonie Plaza gebucht. Die Karten dafür gibt es eigentlich kostenlos vor Ort.... da ich aber exakt zum Sonnenuntergang da oben sein wollte, war es mir die Reservierungsgebühr von 2€ p.P. allemal wert, vor allem weil das Wetter ab 16 Uhr immer besser wurde. Somit ging es nach etwas Sightseen gegen 19.30 Uhr Richtung Elbpihlharmonie. Obwohl es kurz nach Ostern war, konnte man nun wirklich nicht von einem massenhaften Ansturm von Besuchern reden. Im Gegenteil....das Wetter war mittlerweile perfekt, es waren wenig Besucher dort & man darf sein Fotostativ mitnehmen und aufbauen, Fotoherz was willst du mehr.

An der Stelle muss muss ich gestehen: Man kann ja auch mal richtig Glück haben...es gab den perfekten Sonnenuntergang und mein persönliches Highlight Nummer 2 auf dieser Fototour. Natürlich habe ich die Szenerie in allen Varianten abgelichtet....normale Bilder / HighRes Bilder und ein Bilderbuch Panorama welches es ebenfalls in die Entwicklung geschafft hat......

Nachdem die Sonne ganz weg war gab es erstmal einen Kaffee und und ein kurzer Google Maps Check wo es als nächstes hin geht. Die Wahl viel dann schnell auf das Container Gebiet was wir Mittags nur im im dauergrau gesehen hatten. Da mir das Motiv an sich aber bereits am Mittag so klasse gefallen hat ging es wieder direkt zum Waltershofer Damm. Da es mittlerweile auch schon fast dunkel war und das Wetter richtig schön, kam die ganze Beleuchtung während die Containerschiffe gelöscht wurden richtig gut zur Geltung.

Mit dem Motiv war mein Fotozettel schon so gut wie abgearbeitet. Es fehlte nur noch der alte Elbtunnel, welcher natürlich wieder ein gutes Stück weit weg war. Also ab ins Auto und gegen 22.30 Uhr sind wir auch wieder da gelandet. Zu meiner Überraschung war dort immer noch recht viel los, also hieß es: Sich in Position bringen, abwarten und in einem günstigen Moment den Auslöser drücken. Perfekt wäre ein komplett leerer Tunnel gewesen, aber ich denke dafür hätte ich bis in den frühen Morgenstunden da unten Wache stehen müssen. Mit dem Ergebnis kann ich daher super leben.

Damit war mein abendlicher Fotomarathon beendet. Zum Abschluss schlenderten wir noch etwas über die Reeperbahn und es gab lacker Currywurst beim Lucullus Imbiss direkt vor der Davidswache. Wieder angekommen im Hotel fielen wir nur ins Bett um am nächsten Tag unsere Reise fortzusetzen. Meine (Foto-) Erwartungen wurden bei diesem Trip voll erfüllt. Sofern man in der blauen Stunde unterwegs sein möchte sind zwei Abende aber tatsächlich mehr als knapp um alle schönen Motive dieser Stadt auf den Chip zu bannen. Ich sehe das ja durchaus positiv, damit steht einer weiteren Fototour nach Hamburg nichts im Weg, denn zu sehen gibt es da mehr als genug....

 

 

Lieben Gruß

Mario Tunk